Wie man Mitarbeiter steuerfrei durch geldwerte Vorteile motiviert

Auch in Belgien herrscht Fachkräftemangel, vom Schweißer, Elektriker, Ingenieur bis hin zum Arzt. Im Wettbewerb um die besten Talente müssen die Arbeitgeber neue Wege gehen. Schuften bis der Arzt kommt und wenig verdienen passt nicht mehr ins 21. Jahrhundert. Aber auch wegen der gepfefferten Steuersätze und dem gesetzlichen Einfrieren der Löhne sind andere Extras gefragt.

 

Die wahren Machthaber in der EU und die Demokratie


Mehr als 80 % der Gesetze kommen aus Brüssel, sagt man. Auch wenn es in Wahrheit nur die Hälfte ist, Entscheidungen, die das Wohl und Wehe der Unternehmer wie der Bevölkerung angehen, sind bei uns demokratisch zu treffen. Das kann man so ohne weiteres aber weder von den Entscheidungen des Europäischen Parlaments behaupten, wo vor allem die europäischen Fraktionen das Sagen haben. Die dort Verantwortlichen sind aber dem Bürger oft völlig unbekannt.

 

In Belgien mit deutscher Rente

 

Die Zeiten, in der die gesetzliche Rente als Einkommensquelle für den Lebensabend langte, sind vorüber. Für viele gilt nur noch „mehr sparen und länger arbeiten“. Zwar werden im Juli die Renten in Deutschland um zwischen 4 und 5% erhöht. Belgien hat bereits 2% aufgestockt. Der Abstand zwischen Arbeitseinkommen und Renteneinkommen nimmt aber weiter zu.

Neues von Erbschafts- und Schenkungssteuer

Noch vor nicht allzu langer Zeit musste eine Witwe in Brüssel nach dem Tod ihres Partners bisweilen zu all dem Leid auch noch den Familiensitz versilbern, um die Erbschaftssteuer zahlen zu können.

 

 

Immobilienerwerb wird in Brüssel teurer

Belgiens Steuersätze für Lohnempfänger zählen zu den höchsten weltweit. Dagegen wurde das Kapital, also Immobilienbesitz und daraus herrührende Mieteinnahmen, von übertriebenen Abgaben seit jeher verschont. Wenn es nach dem Willen der Gemeinden ginge, sollte sich das bald entschieden ändern. Anstatt auf der Ausgabenseite zu sparen, hat die klamme Brüsseler Region unlängst ihren Anteil an der Grundsteuer (précompte immobilier) erhöht. Auf die Hausbesitzer kommt eine Steigerung der Grundsteuer von rund 12% zu. Dabei soll es nicht bleiben.